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Das Stadtmagazin für Veranstaltungen, Kultur, Freizeit und nachhaltiges Leben in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, Erlangen im April 2015


Ehrengast Hanna Schygulla Das "20. Filmfestival Türkei-Deutschland" 2015" vom 13. bis 22. März in Nürnberg. Es ist ein im besten Wortsinn weltoffenes Filmfestival, das sich in seiner nun 20. Auflage zu einem Filmforum entwickelt hat, das bundesweit ziemlich einzigartig dasteht. Zwei vermeintlich so verschiedene Kulturen bzw. Zivilisationen wie die türkische und deutsche begegnen sich hier nicht im Kulturkampf, sondern in der ideologiefreien Begegnung. Filme werden von Menschen gemacht. Schön: Ehrengast ist dieses Jahr die Film-Ikone Hanna Schygulla!


Foto: Jochen Quast Das Theater Erlangen stellt mit dem Stück "Die Kopien" der englischen Dramatikerin Caryl Churchill die Frage nach dem, was das "Ich" ausmacht, ob die moderne Medizin Menschen klonen darf und was das für den Menschen bedeutet. Wo der Mensch aufhört und sein "Ich", seine individuelle Persönlichkeit anfängt, ist bei Hirnforschern, Psychologen und Philosophen bis heute umstritten. Noch lange bevor der Bestseller des Philosophen Richard David Precht die Frage stellte "Wer bin ich und wenn ja wie viele?" (2007), gab die englische Dramatikerin Caryl Churchill (Jahrgang 1938) auf dem Theater schon die Antwort: In ihrem Stück "Die Kopien": Es wurde bereits 2002 uraufgeführt!


"Wenn ihr diese Zeilen erhaltet, sind wir nicht mehr am Leben." Mit solchen Worten begann ein Brief der Eltern an die Töchter Lore und Gisela Krüger. Die Eltern, auf der Flucht vor den Nazis und angesichts einer Internierung als Juden auf Mallorca wählten den Freitod. Den Töchtern gelang die Flucht über Paris nach New York, und Lore kehrte bereits 1946 nach Ost-Deutschland zurück. In ihrem Koffer Fotoarbeiten aus den Jahren 1933 bis 1944. Und die wurden erst kürzlich veröffentlicht!

Außerdem im neuen Heft:

  • "Da wären Sie der erste, der beim Scheißen Polizeischutz braucht." Sagt die Krankenschwester zu Brenner alias Josef Hader, der natürlich wieder wundenübersät im Krankenhaus liegt. Es sind solche lakonisch-trockenen Dialoge, die eine der Qualitäten der Brenner-Filmserie bilden. Wolf Haas ist der Erfinder dieser Kultfigur, und Hader ist die perfekt-kaputte Verkörperung dieses Antihelden, der wie ein geprügelter Hund durch eine Welt voller krummer Hunde, aberwitziger Charaktere, monströser Individuen mäandert. Diesmal kehrt Brenner zurück in die Stadt seiner Jugend, nach Graz.
  • Man muss schon einen guten Tipp von gastronomisch glaubwürdigen Bekannten bekommen haben, um hinaus nach Diepersdorf in den "Grünen Baum" zu fahren. Und man bereut es nicht! Erstaunter Blick in die Speisekarte: darin die ersten Überraschungen: Von wegen fränkische Standardgerichte.



(Anzeigenschluss für die Ausgabe 4/15: Mo. 9.3.2015)

 
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Letzte Änderung: 24.02.2015
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