Stadtentdeckungen

Pirckheimer-/Bayreuther Straße – zweiter Besuch

Interessante Läden und lauschige Plätze in Nürnberg Teil XVIII:

In dieser plärrer-Artikelserie werden originelle Läden, lauschige Plätze und sehenswerte architektonische Bauten in diversen Stadtteilen vorgestellt, die zum Erforschen, Entdecken und Genießen einladen.

Das Aus der »Schdrasserboo« war ein Schlag ins Kontor. Seither ist Maxfeld kein einfaches Pflaster für Einzelhändler. Die Linie 9 war ein rollendes Schaufenster, ein kostenloses noch dazu. Doch das Quartier hat seinen Reiz und auch historische Relevanz. Auf dem Gelände des ehemaligen Maxfelds entstand ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein Areal für Volksfeste und politische Versammlungen, aus dem sich peu à peu der heutige Nürnberger Stadtpark entwickelte. 1787 versammelten sich rund 50.000 Menschen auf der Brachfläche. Der Grund hierfür war die Ballonfahrt des Franzosen Jean-Pierre Blanchard Richtung Boxdorf/Braunsbach. Über Thon hat Blanchard einen kleinen Hund mit einem Fallschirm abgeworfen. Es heißt, das Tier habe überlebt. Fixpunkt der Stadtparks ist der Neptunbrunnen. Dessen Anfertigung dauerte acht Jahre, da zum Beispiel die Locken des Meeresgottes einzeln gegossen wurden.

Prilblumen pappen auf den Fliesen, der Rosarote Panther lümmelt in einem Bubble Chair und das Trimm-Dich-Männchen hebt im »Trommelwirbel« aufmunternd den Daumen. Petra Schinz und Nele Gilch führen den wohl ungewöhnlichsten Waschsalon Deutschlands. Mit viel Liebe zum 70er-Jahre-Detail hat das Duo seinen Traum verwirklicht. Selbst die Waschmaschinen und Trockner tragen Namen wie Uschi Obermaier oder Mr. Spock. Der »Trommelwirbel« ist nicht nur ein kunterbuntes Museum, sondern auch ein Waschcafé. Selbstredend erinnert das Speisen- und Getränkeangebot ebenfalls an die Ära der Schlaghosen und Plateauschuhe.

Einen Steinwurf entfernt ist das Uhren-Schmuck-Fachgeschäft Hoffmann. Bei Hoffmann ist das Uhrwerk stets in besten Händen. Mit Liebe zum Detail, kümmert man sich gerne um das beste Stück. Egal ob es sich dabei um ein Erbstück des Urgroßvaters oder um die liebgewonnene Alltagsuhr handelt. Der persönliche Kontakt und eine qualifizierte Beratung liegt den Uhrmachern besonders am Herzen.