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Senioren-Power!
Song-Drama "Ewig jung"

Wenn dereinst die Theater leer stehen und die multimedialen Bildschirme den Bühnen endgültig den Garaus gemacht haben, warum sollte man sie dann nicht in Altersheime für alt- und ausgediente Schauspieler umwandeln? Ewig jung fühlen sie sich sowieso, denn ihr Leben lang schlüpften sie als junge Schauspieler in alte und als alte in junge Rollen. Ein Theatertraum also, den der Schweizer Autor und Bühnenmusiker Erik Gedeon in das, seit seiner Uraufführung 2001 am Thalia Theater Hamburg, inzwischen zum Kultstück avancierte Songdrama "Ewig jung" goss, das seit 15 Jahren in Hamburg en suite gespielt wird. Jetzt kam es, vom Publikum stürmisch gefeiert, am Staatstheater Nürnberg in der Inszenierung von Kathleen Draeger heraus, in der ein glänzend gelauntes und von der eigenen Spielfreude mitgerissenes Ensemble sich selber spielt. (Foto: Marion Bührle)
Weitere Vorstellungen: 10. und 13. Juni, 10. und 25. Juli
www.staatstheater.nuernberg.de

Purismus und Poesie!
Furioser "Kammertanz"

Mit "Kammertanz" hat Goyo Montero für ein außerordentliches Konstrukt unterschiedlicher choreografischer Ansätze entwickelt. Seiner Uraufführung "Four Quartets" folgen William Forsythes "Approximate Sonata" (UA 1996) und Christian Spucks "das siebte blau"(UA 2000). Alle drei Choreografien werden von Livemusik begleitet: Monteros und Spuks Choreografien vom polnischen "Apollon Musagète Quartett", und Forsythe hat ein Klavierstück von Dieter Fenchen eingebaut, das Claudio Frasseto auf einem Flügel spielt, der hinter der Bühne verborgen bleibt. Goyo Monteros "Four Quartets" folgen der Stimmung des Gedichts "Vier Quartette" von T. S. Eliot, das sich um Zeit und Verlust dreht. Montero hat mit seinem hervorragenden Ensemble aus drei unterschiedlichen Ansätzen ein grandioses ästhetisches Gesamtbild entwickelt, das seinesgleichen sucht. Das ist Tanz in allerhöchster Qualität!
Weitere Termine: 6.6., 9.6., 10.6., 14.6., 18.6., 1.7.
www.staatstheater.nuernberg.de

"Böse Clowns"
Ausstellung Kunstpalais Erlangen

Der Vorläufer des Clowns ist der Hofnarr, dessen Amtes die straffreie Majestätsbeleidigung an den mittelalterlichen Fürstenhöfen war. Hätte sich Jan Böhmermann bei seinem Schmähgedicht gegen den türkischen Staatspräsidenten Erdogan eine Clownsmaske aufgesetzt, wäre seine "Majestätsbeleidigung", wegen der er jetzt von der deutschen Bundeskanzlerin zum juristischen Abschuss frei gegeben wurde, vielleicht im Sande verlaufen. Was der Satiriker, der sich hinter der Clownsmaske versteckt, alles darf, demonstriert jetzt eine Ausstellung im städtischen Kunstpalais Erlangen: "Böse Clowns" zeigt den bis zur angstmachenden Fratze verzerrten Clown, wie er sich in der zeitgenössischen Kunst, im Comic, in der Fotografie, im Film und als Video, vor allem aber im politischen Aktionismus der Pop-Kultur dem Mainstream der Macht widersetzt.
Städtisches Kunstpalais Erlangen, Marktplatz 1 - Die Ausstellung "Böse Clown-Reloaded" - Bis 26. Juni. Di. bis So. 10-18 Uhr, Mi. bis 20 Uhr . Katalog 24 Euro.
www.kunstpalais.de



Außerdem:

  • Rembetiko + Symphoniker! Großes Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe Kavala
  • Gluck! Gluck. Gluck & Streit? Preview der Internationalen Gluck-Opernfestspiele 2016
  • Für alle Ewigkeit? Jetzt! 65. Internationale Orgelwoche Nürnberg - Musica Sacra
  • Jurassic Park & Songs for Lovers! Die Nürnberger Symphoniker im Serenadenhof
  • Weltenmusiken - Polen: Konzert der Pegnitzschäfer-Klangkonzepte
  • Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach feiert Jubiläum
  • Frankenstein endlich in Nürnberg! Eine Produktion der "Theaterachse München Ingolstadt Nürnberg"

 
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Letzte Änderung: 25.05.2016
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